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Ev. Kirchengemeinden Borgeln und Schwefe

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Nonnenempore

Die Empore an der Nordseite ist Zeugin einer langen Geschichte, die die Schwefer Pfarrkirche mit dem zwei Kilometer entfernten Kloster Paradiese verbindet.

Dieses Dominikanerinnenkloster ist mit zwei berühmten Na­men verbunden: Albertus Magnus gründete es 1259, und Christoffel von Grimmeishausen schwärmt in seinem Schelmenroman "Simplicius Simplicissimus" von der guten Zeit, die er hier als "Jägerken von Soest" im Dreißigjährigen Krieg zubrachte.

Nach der Reformation wurde die Äbtissin des Klosters mit einigen Nonnen evangelisch, die Priorin blieb mit anderen katholisch. Man einigte sich nach längerem Hin und Her so: die Klosterkirche in Para­diese solle katholisch bleiben und die Pfarrkirche in Schwefe zugleich Stiftskirche für die Äbtissin und ihre evangelischen Stiftsdamen sein. So geschah und blieb es, bis das Kloster 1809 und das Stift 1811 der Säkularisierung unter Napoleon zum Opfer fielen.

Die Klosterkirche wurde abgerissen; die "Jungfernbühne" hier dient der Gemeinde bei großen Gottesdiensten als zusätzliche Platzreserve.

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