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Ev. Kirchengemeinden Borgeln und Schwefe

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Altar

Der spätesten Gotik können die geschnitzten Figuren zugerechnet werden, geschaffen um 1510. Der Künstler hat sich rechts neben der Kreuztragung selbst abgebildet, erkennbar am geschulterten Beil mit Holzklotz. (Tatsächlich hat er die meisten Szenen aus einem Klotz zunächst gehauen und dann geschnitzt, danach die Figuren mit einer Kreideschicht überzogen und schließlich bemalt.) Die Seitenflügel wurden nach der Reformation innen übermalt.

Wenigstens zwei Apostel tragen die Züge Martin Luthers. Der Reformator als Apostel neben dem auferstandenen Christus (ganz rechts oben) und darunter auf dem Pfingstbild neben Maria. Das sind keine "protestantischen" Bilder. Sie betonen nicht die Trennung sondern die Einheit der lutherischen mit der "einen, heiligen, allgemeinen und apostolischen Kirche" (Nizänisches Glaubensbekenntnis).

Nur der Altar, und auch er also nicht ganz, stammt aus der Zeit vor der Reformation, die hier 1532 eingeführt wurde. Im übrigen ist die gesamte Ausstattung unserer Kirche nachreformatorisch: ein gutes Beispiel dafür, dass die Gleichung ,,evangelisch = schlicht und einfach" nicht immer galt: hier herrscht jedenfalls Freude an Bildern, an Formen und Farben, und dies alles im Dienst evangelischer Verkündigung.

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